Protokoll der Generalversammlung der Harmonie UnglauBlech

 

1. Anwesenheitskontrolle

Anwesend waren:
Sepp Zürcher, Präsident
Christian Plaschy, Aktuar
Markus Graf, Kassier
Thomas Roth, Uniformenverwalter
Florentin Setz, Jungmusikdirigent, Presseverantwortlicher
Michael Süess, Vizedirigent
Marc Jaussi, Neumitglied (nicht stimmberechtigt)
David Rufer, Neumitglied (nicht stimmberechtigt)

Nicht anwesend waren:

Jaroslav Vlček, Dirigent

2. Begrüssung und Präsenz

Pünktlich um 19.00 Uhr eröffnete Präsident Sepp Zürcher die 3. Generalversammlung des Musikvereins Harmonie UnglauBlech.

Auch dieses Jahr waren keine Ehrenmitglieder zugegen.

In einer Schweigeminute gedachten wir Bernd, dem sibirischen Tiger, der bei den Proben zu „Das dritte Streich“ entlaufen und von der S6 überfahren worden war.

Die Präsenzliste ergab die Anwesenheit von sechs Aktivmitgliedern. Das absolute Mehr bei Abstimmungen liegt somit bei vier Stimmen.

1. Begrüssung und Präsenz

2. Wahl des Stimmenzählers

3. Protokoll der GV vom 18.12.2014
4. Jahresbericht 2015
5. Jahresrechnung 2015
6. Mitgliederbewegung 2015

7. Wahlen*
8. Besoldungen
9. Jahresprogramm 2016
10. Auszeichnungen und Ehrungen
11. Mitteilungen des Dirigenten
12. Verschiedenes

Die Traktandenliste wurde ohne Ergänzungen angenommen.

2. Wahl des Stimmenzählers

Sepp Zürcher ernannte sich selbst zum Stimmenzähler, was durch Applaus bestätigt wurde.

3. Protokoll der letztjährigen GV

Thomas Roth bemängelte eine schlechte Formulierung auf Seite 52, ein fehlendes Komma auf Seite 19 und eine falsche Quellenangabe auf Seite 39. Der Aktuar behob die Mängel umgehend. Das überarbeitete Protokoll wurde mit Applaus angenommen.

4. Jahresbericht des Präsidenten 2015

Sepp Zürcher liess das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Besonders an das gelungene Jahreskonzert im Februar dachten alle gerne zurück. Das Platzkonzert an der Chilbi konnte nicht stattfinden, weil alle Schlagzeuger, Tubisten und der Vizedirigent im Stau steckten. Im geselligen Bereich waren es vor allem die Vereinsreise auf den Kronberg und der Chlaushöck, die in Erinnerung bleiben werden. Die Erwähnung der schlechten Vorbereitung und dem daraus resultierenden letzten Platz in der Parademusik am Kreismusiktag führte zu heftigen Diskussionen. Der Präsident musste die Stopp-Regel anwenden.

5. Jahresrechnung 2015

Der Kassier Markus Graf verlas die Jahresrechnung. Mit einem Nettoverlust von CHF 4.65 fiel diese unerwartet gut aus. Nur durch den Wiederverkauf der drei sibirischen Tiger, welche aus Transportgründen keine Verwendung in „Das dritte Streich“ fanden, konnte das Minus von CHF 27'792.80 fast ausgeglichen werden. Auf einen Antrag von Christian Plaschy zahlte jedes Mitglied sogleich einen Franken ein, wodurch 2015 zum Jahr mit dem grössten Plus in der Vereinsgeschichte wurde. Der Präsident warf ein, dass man ernsthaft über die Einführung eines Mitgliederbeitrags diskutieren müsse. Die Debatte endete in einem Handgemenge. Der Präsident musste die Stopp-Regel anwenden.

Die Jahresrechnung wurde dennoch mit Applaus angenommen.

6. Mitgliederbewegung 2015

Nachdem Ende 2014 zwei Mitglieder ausgetreten waren, schätzt der Verein sich glücklich, zwei Neuzugänge willkommen zu heissen.

Marc Jaussi und David Rufer wurden einstimmig in den Verein aufgenommen. Der Präsident Sepp Zürcher überreichte den beiden einen UnglauBlech-Aufkleber, je eine rote Unterhose, ein Paar neue Adiletten und den Musikpass des SBV.

Durch die beiden neuen Mitglieder ist der Verein hoffentlich am 1. August und am Platzkonzert am Muttertag wieder spielfähig.

Wir haben ein neues absolutes Mehr von fünf.

7. Wahlen

Sämtliche Amtsträger werden mit Applaus im Amt bestätigt und erhalten eine Flasche Klosterfraumelissengeist.

Die durch die Austritte vakante Musikkommission wird mit Marc Jaussi und David Rufer wieder ins Leben gerufen. Sie werden – bis der Verein wieder einen Dirigenten findet – zusammen mit Michael Süess dafür sorgen, dass wir peppige Musik fürs Volk machen können.

Seit dem Verschwinden von Jaroslav Vlček sind drei Jahre vergangen. Leider konnte noch immer kein Interimsdirigent gefunden werden. Der Verein zeigte sich dankbar und zufrieden mit der Arbeit von Vizedirigent Michael Süess. Es ist aber klar, dass möglichst schnell ein Dirigent gefunden werden muss. Markus Graf wies darauf hin, dass es für einen Verein in der vierten Klasse Fanfare-Mixte schwierig sein werde, einen Dirigenten zu finden. Man beschloss, wieder Inserate im Unisono und den umliegenden Lokalblättern zu schalten.

Florentin Setz erklärte sich bereit, die Verantwortung für die Tombola auf sich zu nehmen, wenn Sepp Zürcher die ebenfalls vakante Position des Festwirts annehme. Sepp Zürcher stimmte zu. Durch die geringe Mitgliederzahl muss mittlerweile jeder von uns mehrere Funktionen übernehmen. Sepp Zürcher dankte den Anwesenden, dass diese Zusammenarbeit meist harmonisch funktionierte. Kassier, Aktuar und Musikkommission kritisierten den Präsidenten für die mangelnde Mitgliederwerbung. Es kam zu einer kurzen Prügelei, niemand wendete die Stopp-Regel an. Zum Glück kam Kronenwirtin Rosa in den Saal und der Streit hörte plötzlich auf. Es folgte peinliches Schweigen. Sepp Zürcher wendete die Stopp-Regel an und die Generalversammlung ging weiter.

8. Besoldungen

Die Besoldung des Vizedirigenten lag bis anhin bei CHF 90.00 pro Jahr. Auf Antrag von Marc Jaussi wurde der Betrag auf CHF 100.00 erhöht. Der Jungmusikantenleiter erhält pauschal CHF 60.00 im Jahr.

Der Kassier erklärte, dass die Lohnkosten von CHF 160.00 gerade noch durch den Gönnerverein gedeckt werden können. David Rufer versprach, mit seinem Grosi darüber zu reden, ob Sie uns nächstes Jahr einen grösseren Batzen geben würde. Wenn wir an ihrem Geburtstag ein Ständchen halten würden, gäbe Sie bestimmt CHF 180.00.

5 Minuten Pause

9. Jahresprogramm 2016

2016 wird ein anstrengendes Jahr werden. Nach dem Jahreskonzert im Februar werden wir intensiv proben, um im Juni optimal vorbereitet ans Eidgenössische Musikfest in Montreux zu fahren. Im Juli folgt dann der Kreismusiktag und im Oktober dann das Herbstkonzert.

Michael Süess erklärte, wir hätten am Kreismusiktag vielleicht ein Problem mit dem Streckenverlauf der  Parademusik: Es könnte eine Linkskurve vorkommen. Da man seit dem Bau des Kreisels vor dem Bären keine Linkskurve im Dorf mehr finde, müssten wir intensiv an diesem heiklen Manöver arbeiten, wollten wir uns nicht blamieren. Auf Antrag von Michael Süess beschloss man einstimmig, den Marschmusik-Probesamstag auf dem Flugplatz Dübendorf zu einem Probewochenende auszubauen. So könnten die beiden Reihen jeweils halbtags einzeln proben und wir hätten doch einen halben Tag Zeit, gemeinsam die Linkskurve einzustudieren.

Ob eine Kleinformation am Raebeliechtliumzug spielen wird, ist noch nicht klar, da der Präsident der Pfadi letzte Woche in den Ferien war.

Die Kosten für die Übernachtung führten zu einer kurzen Diskussion, die zu einem blauen Auge und einem angeknacksten Finger führten. Sepp Zürcher wendete die Stopp-Regel an. Man beschloss, deshalb, in Bern bei einem Kumpel von Florentin Setz zu schlafen. Markus Graf sagte, dass er dann lieber selber für ein Hotel sorge, man wisse ja, was für Freunde Florentin Setz habe. Sepp Zürcher wendete die Stopp-Regel an, bevor eine Diskussion entstand.

Das Jahresprogramm wurde mit fünf zu drei Stimmen genehmigt.

Der Präsident freut sich auf einen guten Probenbesuch und tolle Auftritte.

10. Auszeichnungen und Ehrungen

Kein Mitglied hatte weniger als fünf Absenzen und niemand erhielt ein Geschenk. Der Antrag von Marc Jaussi, die ehrungswürde Absenzenzahl auf 10 zu erhöhen, wurde angenommen. Somit haben alle Mitglieder 2015 Anrecht auf ein Geschenk. Die Vereinskasse spendiert eine Runde Bier. David Rufer wird sein Grosi um CHF 200.00 bitten.

11. Mitteilungen des Dirigenten

Jaroslav Vlček fehlte auch an dieser Generalversammlung unentschuldigt. Also keine Mitteilungen. Wir nehmen an, er wäre zufrieden gewesen.

12. Verschiedenes

Es sind keine Anträge eingegangen.

Der Vorstand schlug dem Verein vor, ein Terrarium für die Tristan, die Anakonda im Probelokal zu kaufen. Die Ausbildung von Jungmusikantinnen und Jungmusikanten in einem Raum mit einer Achtmeterschlange sei fahrlässig. Der Verein lehnte 6:2 ab und Rosa von der Krone stellt den Jungmusikanten das Sääli gratis zur Verfügung. Danke Rosa!

Thomas Roth hat den Antrag gestellt, dass Tristan einen Partner oder eine Partnerin haben und statt mit toten mit lebenden Mäusen gefüttert werden sollte. David Rufer gab zu bedenken, dass eine zweite Anakonda ein Problem für Tristan darstellen würde, der eher einzelgängerisch ist. Sepp Zürcher kauft die Mäuse ab sofort lebendig.

Michael Süess hatte fristgerecht beantragt, dass in Zukunft grössere Raubtiere nur noch auf einstimmigen Beschluss des Vereins gekauft werden dürfen. Nachdem man aus dem Eisbären 2014 nichts gelernt habe, sei die Sache mit den Tigern 2015 nur durch Glück glimpflich ausgegangen. Die Musikkommission argumentierte, dass künstlerisches Schaffen Flexibilität brauche und die Selbstschussanlage vor dem Probelokal in Zukunft solche Probleme ausschliessen würde. Ausserdem seien die neuen Paviane schon leicht zahm. Der Antrag wurde 7:1 abgelehnt. 

Der Präsident Sepp Zürcher schloss die Generalversammlung um Mitternacht und der Verein ging zum gemütlichen Beisammensein über. Um halb Ein Uhr musste der Präsident die Stopp-Regel anwenden und man ging nach Hause.

Der Präsident                                      Der Aktuar

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