Die Leere danach?

Irrsinn 2.0 (vorläufiger Arbeitstitel) ist Geschichte. Der ganze Aufwand hat sich aber gelohnt. Wir haben jetzt sexy Kombis in leuchtenden Farben, eine Kaffeemaschine und die Gewissheit, dass die Leute auch für neue Musik applaudieren.

 

Nun ist es ja nicht so, dass wir den Lärm an den Nagel hängen würden. Nein, im Gegenteil: Die Ideen für das nächste Programm sind schon da. Es wird wahrscheinlich schön. Schön blöd. Arbeitstitel: ZgHapt.

Auch wenn wir wissen, dass es bald weitergeht, leiden doch einige an einer Art innerer Leere nach den Konzerten. Was macht man nun mit seiner Zeit? Was übt man denn nun? Tonleitern? Pianissimo? Auf der Suche nach passablen Therapiemassnahmen orientieren wir uns an den grossen Vorbildern. Was machen Mick, Robbie, Tina und all die anderen nach so einer Tour? Es gibt ein paar beliebte Möglichkeiten:

 

1. Urlaub auf den Malediven, Fidschi oder sonst einem teuren Eiland.

- Keiner von uns könnte sich das leisten. Weil Blechbläser.

 

2. Selbsteinweisung in die Entzugsklinik.

- Nicht nötig. Das kommt vielleicht mit dem Erfolg. Noch ist Zeit. Weil Blechbläser.

 

3. Suche nach dem spirituellen Ich.

- In Nepal mit Mönchen rumsitzen? Sich in Indien verrenken? In einem französischen Kloster schweigen? Keiner von uns hat darauf Lust. Weil Blechbläser?

 

4. Endlich die Scheidung regeln.

- Weder Bedarf noch Möglichkeiten. 

 

5. Auf seinem Landgut wilde Orgien feiern.

- Unser Favorit. Fehlt nur das Landgut. Weil Blechbläser.

 

Wir machen unsere eigene After-Tour-Therapie.

 

Wir fahren nach Italien. Mit unserer eigenen Bar. Die Tour nach der Tour. 

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