UnglauBlech Bootcamp 1.0

Zwei Wochen in der Abgeschiedenheit der Berge. Zwei Wochen Plackerei von früh bis spät. Zwei Wochen Blech.

Das hinterlässt Spuren: Lippen wie Fahrradschläuche, gefüllt mit Beton. Resozialisierungsbedürftigkeit vor dem Erstkontakt mit der Zivilisation. Und Speck auf den Rippen. 

Die Verköstigung auf der Scheidegg war nämlich allererste Sahne. Danke den grosszügigen Gastgebern Sepp und Beatrice Zürcher! Nicht nur für das köstliche Essen. Auch für die engelsgleiche Geduld mit acht erwachsenen Männern, die sich ebenso gern auf dem Spielplatz vergnügen, wie sie den ganzen Tag einen Höllenlärm produzieren.

Aus dem Lärm wurde wenigstens im Laufe der Zeit Musik. Unserer Meinung nach sogar ziemlich hörbare Musik. 

Das Ziel, nur eigens arrangierte Stücke zu spielen, wurde locker erfüllt. Und weil Basil zu faul war, etwas zu arrangieren, komponierte er halt etwas. Einfach, weil er das kann. Und er kann es gut. 

Zum Glück stand am Ende der Probephase bereits ein Auftritt, der dafür sorgte, dass auch die Nachtschwärmer bei UnglauBlech sich ab und zu vor Sonnenaufgang ins Bett begaben. Die Augenringe wuchsen nämlich proporzional zum Ansatz.

Der erste Auftritt mit dem neuen Programm begann vor unerwartet kleinem Publikum, doch mit dem Eintreffen von mehr und mehr Personen sank die Anspannung und stieg die Stimmung. Zwar fanden wir heraus, dass diese vorwiegend wegen des Freibiers da waren. Im Verlauf des Konzerts bekamen wir aber das Gefühl, dass sie unsere zufällige Bekanntschaft auch freute. Wäre nicht eine Posaune nach dem Auftritt glatt vergessen gegangen,  könnte man von einem reibungslosen Erfolg sprechen. 

UnglauBlech hat beschlossen, noch das eine oder andere Mal zusammen aufzutreten. Man mag sich ja, hat sich intensiv beschnuppert und für geniessbar befunden. 

Wir freuen uns jedenfalls über jedes (wirklich jedes!) Gesicht, das sich an einem unserer drei Konzerte diesen Herbst zeigt. Die Daten und Orte gibt's auf unserer Page, Gute Laune bei unserem Auftritt. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0